Was will der Islamische Staat? Zur Strategie des IS hinter den Anschlägen in Europa und den USA

von Dr. Adrian Hänni und Lukas Hegi (English version).

Von den 86 Todesopfern bei der Gewalttat in Nizza am 14. Juli 2016 waren mindestens 35 Muslime. Ob Amokläufer, Psychopathen oder Terroristen: Sie bringen Leid unabhängig von Religion und Kultur. Das Ziel ist die Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Sind sie damit wirklich erfolglos? Ein Blick in die Medien gibt die Antwort! Zum Foto: Die trauernde Familie des 4-jährigen Kylan Majri, der bei der Gewalttat in Nizza getötet wurde (Foto: Francois Mori / The Associated Press).

Von den 86 Todesopfern bei der Gewalttat in Nizza am 14. Juli 2016 waren mindestens 35 Muslime. Ob Amokläufer, Psychopathen oder Terroristen: Sie bringen Leid unabhängig von Religion und Kultur. Das Ziel ist die Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Sind sie damit wirklich erfolglos? Ein Blick in die Medien gibt die Antwort! Zum Foto: Die trauernde Familie des 4-jährigen Kylan Majri, der bei der Gewalttat in Nizza getötet wurde (Foto: Francois Mori / The Associated Press).

In einem Leitartikel räsonierte der Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten, Robin Blanck, anlässlich der Gewalttat von Nizza über das Kalkül hinter den Anschlägen der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) in den europäischen Städten und gelangte dabei zur Einschätzung, dass die Fanatiker dabei sind, den “Krieg gegen die Zivilisten zu verlieren”:

“Die Waffe, welche die verblendeten Terroristen einsetzen, ist Angst: Die Menschen in Europa sollen sich nirgends mehr sicher fühlen und überall mit Anschlägen rechnen. Das Kalkül dahinter: Verängstigte Bürgerinnen und Bürger sollen letztlich ihre Regierungen dazu bewegen, den Kampf gegen die Dschihadisten einzustellen, um weiteren Anschlägen zu entgehen.” — Robin Blanck, “Sinnlos, feige“, Schaffhauser Nachrichten, 16.07.2016.

Diese Aussagen sind unscharf und problematisch, aber sie sind eben auch exemplarisch für die weit verbreitete Fehleinschätzung der Motive des IS, Terroranschläge im Westen zu inspirieren und zu organisieren — es ist der Ausdruck eines Unverständnisses der Terrormiliz, wie es leider in vielen Redaktionsstuben vorherrscht. Da die westlichen Gesellschaften sich gezwungenermassen mit der Bedrohung durch den IS auseinandersetzen müssen, sollten sie sich aber über die Ziele des Gegners im Klaren sein.

In Erwartung der Apokalypse
Eine weit verbreitete Meinung ist, dass die IS-Führer westliche Bevölkerungen dazu bringen wollen, aus Angst vor weiteren Anschlägen ihre Regierungen dazu zu bewegen, den Militäreinsatz gegen die Miliz einzustellen. Sichergestellte und geleakte Dokumente sowie diverse Schriften und Videos von Anhängern und Strategen des IS zeigen jedoch, dass das Ziel ziemlich genau das Gegenteil ist. Die Terroranschläge in Europa sollen die westlichen Regierungen nicht etwa zur Einstellung ihrer Angriffe gegen den IS in Irak und Syrien bewegen, sondern diese vielmehr zu einer Eskalation ihres dortigen Militärengagements und zu einem Einsatz von Bodentruppen provozieren.

Diesem Vorhaben liegt ein strategisches Kalkül zugrunde: Der Konflikt soll sich glaubhafter als ein Krieg des Westens gegen die islamische Welt darstellen lassen. Vor allem aber ist es Teil des millennaristischen Projekts der religiösen Fanatiker, die sich als Krieger in der letzten, entscheidenden Schlacht sehen. Die Logik des IS ist nämlich stark von apokalyptischen Prophezeiungen geprägt. Die Jihadisten wähnen sich in der Endzeit und erwarten die entscheidende Schlacht mit den Ungläubigen (also den westlichen Streitkräften) in Dabiq, einer syrischen Stadt nahe der türkischen Grenze, welche der IS im Sommer 2014 erobert hat. Diese Obsession mit dem Ende der Welt ist entscheidend, wenn man die exzessive Gewalt des IS verstehen will. Als im November 2014 in einem Video der Terrormiliz die Exekution des ehemaligen US-Soldaten Peter Kassig verkündet wurde, behauptete ein britischer IS-Kämpfer: “Hier begraben wir den ersten amerikanischen Kreuzritter in Dabiq, in ungeduldiger Erwartung, dass der Rest eurer Armeen eintrifft.” [1]

The Last Hour would not come until the Romans land at al-A’maq or in Dabiq. An army consisting of the best (soldiers) of the people of the earth at that time will come from Medina (to counteract them). — Sahih-Muslim Hadith, Vol. 41, Kap. 9, Hadith 6924.

Auch in der Twitter-Sphäre lässt sich diese Endzeiterwartung greifen, in der feindliche Militärinterventionen paradoxerweise mit Freude begrüsst werden. Als das türkische Parlament im Oktober 2014 Militärschläge gegen den IS in Irak und Syrien autorisierte, jubilierte ein IS-Sympathisant: “Der Kriegseintritt der Türkei wird die fremde Invasion Nordsyriens möglich machen, nämlich von der Ebene von Dabiq. Die Schlachten [der Endzeit] sind in die Nähe gerückt.” [2] Die IS-Kämpfer wiederum beten zu Gott, dass er den “Islamischen Staat” beschütze und unterstütze, bis seine Armee bei Dabiq gegen die Kreuzritter kämpft (“Remaining and Expanding”, Dabiq, No. 5, 21.11.2014, p. 33). “Wenn du glaubst, dass alle diese Mudschahedin von überall auf der Welt gekommen sind, um gegen Assad zu kämpfen, liegst du falsch”, erklärte wiederum ein jihadistischer Kämpfer in Aleppo. “Sie sind alle hier, wie es der Prophet versprochen hat. Dies ist der Krieg, den er versprochen hat – es ist die Grosse Schlacht.” [3]

Die apokalyptische Idee findet sich in ähnlicher Form auch schon in Dokumenten von al-Qaida und hat Abu Musab al-Zarqawi dazu veranlasst, 2002 in den Irak zu gehen, um die Invasion der USA und ihrer Verbündeten zu erwarten. Für Zarqawi bedeutete Dabiq die letzte Bestimmung für das “Feuer”, das seine Kämpfer “im Irak entfacht” hatten. (William McCants, “The ISIS Apocalypse-The History, Strategy and Doomsday Vision of the Islamic State“, New York, St Martin’s Press, 2015, p. 10).

IS-Kämpfer in Dabiq (von Charles Lister).

IS-Kämpfer in Dabiq (von Charles Lister).

 
Eliminierung der Grauzone
Neben einer Eskalierung des militärischen Konflikts geht es den IS-Führern in erster Linie darum, die westlichen Gesellschaften zu spalten und zu polarisieren. Sie nennen diese Strategie “Eliminierung der Grauzone”, wobei die Grauzone für die friedliche Koexistenz der religiösen Gruppen steht. Das spezifische Ziel der Anschläge ist, Feindseligkeiten loszutreten zwischen den muslimischen Bevölkerungen und den westlichen Gesellschaften, in denen sie leben. Der IS versucht so bewusst, eine Gegenreaktion der westlichen Regierungen und Bevölkerungen gegen die muslimischen Minderheiten auszulösen und beide Seiten in einer eskalierenden Spirale von gegenseitiger Entfremdung, Misstrauen, Hass und kollektiver Rache festzusetzen. Die Terrormiliz will sich in einem solchen Szenario als einzig wirksame Schutzmacht der zunehmend belagerten europäischen Muslime aufspielen, welche sich, so das Kalkül, in grosser Zahl zur Hijra, der Emigration in den Schoss des Kalifats, entschliessen werden. (“From Hypocrisy to Apostasy: The Extinction of the Grayzone”, Dabiq, No. 7, 12.02.2015).

Natürlich hat nicht jeder Gewalttäter, der in Europa oder den USA im Namen des IS einen Anschlag verübt, genau diese Ziele im Kopf. Ihre Motive sind oft sehr persönlich und auch nicht immer überwiegend ideologisch-politscher Natur. Einigen dient das Label “Islamischer Staat” wohl vor allem dazu, ihren Untaten grössere Aufmerksamkeit zu verschaffen und einen höheren Sinn zu geben. Die Strategen und Anführer des IS, die Anschläge im Westen organisieren, dirigieren, inspirieren und für sich reklamieren, handeln jedoch nach dieser “Strategie der Spaltungen”. Zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in den westlichen Gesellschaften einerseits, zwischen dem Westen und der islamischen Welt andererseits.

The group thrives on division and rage. Abu Bakr Al Baghdadi — the self-crowned caliph of this death cult — wants to make this a war between Islam and the West. But we don’t have to play by his rules. — Kevin Knodell, “The Islamic State’s Assault on the ‘Gray Zone’“, War is Boring, 28.07.2016.

 
Die Falle der Jihadisten
Wenn man also analysieren will, ob die Jihadisten mit ihrer menschenverachtenden und brutalen Strategie des Terrors erfolgreich sind, muss man sie an ihren eigenen Zielen messen. Wir sind optimistisch, dass die westlichen Demokratien diese Herausforderung erfolgreich meistern können, warnen aber vor der zuweilen blinden Naivität, dies als Selbstverständlichkeit zu betrachten. Beim bereits erwähnten Leitartikel von Robin Blanck klingt das so: “Jeder weitere Anschlag hinterlässt tiefe Betroffenheit und Mitgefühl, aber keine Angst. Trotz der Terrorattacken halten die Europäer an ihren freiheitlichen Werten fest; die Menschen gehen an Konzerte und andere Grossanlässe, lassen sich ihr Leben nicht diktieren. Die Rechnung der Fanatiker geht nicht auf, sie sind dabei den Krieg zu verlieren, den sie gegen Zivilisten führen.”

Französische Polizisten büssen eine Frau, die sich mit Leggings, einer Tunika und einem Kopftuch am Strand von Nizza aufhielt, mit 38 Euro. Nach der Gewalttat in Nizza ist es -- wenigstens vorübergehend -- verboten am Strand Kleidung zu tragen, welche „offenkundig die Zugehörigkeit zu einer Religion offenbart“.

Französische Polizisten büssen eine Frau, die sich mit Leggings, einer Tunika und einem Kopftuch am Strand von Nizza aufhielt, mit 38 Euro. Nach der Gewalttat in Nizza ist es — wenigstens vorübergehend — verboten am Strand Kleidung zu tragen, welche „offenkundig die Zugehörigkeit zu einer Religion offenbart“.

Wirklich? In den USA forderte der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, wegen der Terrorgefahr eine Einreisesperre für sämtliche Muslime und rief offen zu Gewalt gegen Andersdenkende auf. In vielen europäischen Staaten nehmen Übergriffe, Diskriminierungen und öffentliche Hassreden gegen Muslime rasant zu. In Deutschland kam es 2015 zu 75 politisch motivierten Angriffen gegen Moscheen, mehr als dreimal so viel wie noch im Jahr 2010. In lediglich 16 Fällen wurden Verdächtige ermittelt (Ralf Pauli, “Jede Woche ein Angriff“, Tageszeitung, 08.05.2016). AfD-Vize Alexander Gauland forderte unlängst gar die Aussetzung des Asylrechts für muslimische Flüchtlinge, nachdem ein junger Mann mit einer Axt Passagiere in einem Regionalzug bei Würzburg angegriffen und sich ein weiterer in Ansbach in die Luft gesprengt hatte (“Angriff auf das Grundgesetz: AfD-Vize Gauland will Asylrecht für Muslime aussetzen“, Spiegel Online, 27.07.2016). In Frankreich werden diesen Sommer zahlreiche Grossveranstaltungen und Märkte mit Verweis auf die Terrorgefahr abgesagt. Das Land befindet sich seit acht Monaten im Ausnahmezustand, welcher es der Polizei erlaubte, tausende, oftmals willkürliche Razzien ohne Gerichtsbeschluss durchzuführen, und der nach der Tragödie in Nizza um weitere sechs Monate verlängert wurde. Bei den öffentlichen Trauerfeiern auf der Promenade des Anglais in Nizza wurden Söhne und Töchter von muslimischen Opfern der Gewalttat vom 14. Juli von der Menge angegriffen (Yasser Louati, “After Nice: Grief and Disgrace”, Middle East Eye, 29.07.2016). Der Direktor des französischen Inlandsgeheimdienstes, Patrick Calvar, erläuterte dem Parlament seine Befürchtung, dass die Radikalisierung einer hochgerüsteten Ultrarechten, welche die Konfrontation mit der muslimischen Gemeinschaft sucht, die gesellschaftliche Balance zum Kippen und Frankreich gar an den Rand eines Bürgerkrieges bringen könnte:

Cela d’autant que l’Europe est en grand danger: les extrémismes montent partout et nous sommes, nous, services intérieurs, en train de déplacer des ressources pour nous intéresser à l’ultra-droite qui n’attend que la confrontation. Vous rappeliez que je tenais toujours un langage direct; eh bien, cette confrontation, je pense qu’elle va avoir lieu. Encore un ou deux attentats et elle adviendra. Il nous appartient donc d’anticiper et de bloquer tous ces groupes qui voudraient, à un moment ou à un autre, déclencher des affrontements intercommunautaires. — Patrick Calvar, Commission de la défense nationale et des forces armées, 10.05.2016.

Es braucht deshalb Wachsamkeit, Standhaftigkeit und vor allem einen kühlen Kopf, um die von den Jihadisten ausgehende Herausforderung an die freie, offene und tolerante Gesellschaft ins Leere laufen zu lassen. In der Pflicht sind dabei die Medien und Politiker, die jedes (vermeintliche) Attentat reflexartig dem IS zuschreiben — häufig ohne konkreten Hinweis auf dessen tatsächliche Beteiligung. Diese weitum automatisierte Reaktion überhöht Einfluss und Schlagkraft des IS und ist Wasser auf seine Propagandamühlen. Denn der IS selbst wartet nur darauf, in einem solchen Fall die Urheberschaft für sich zu beanspruchen, schrieb kürzlich Max Bearak in der Washington Post. Die meisten Angriffe würden nämlich von Menschen verübt, welche nie in direktem Kontakt zum IS gestanden hätten und welche die Terrormiliz folglich selbst nicht kenne.

Ein illustratives Beispiel ist der Anschlag auf einen Nachtclub in Orlando am 12. Juni 2016. Obwohl Beamte des U.S. Department of Homeland Security eine Verbindung zwischen dem Täter Omar Mateen und dem IS verneinten, erklärten viele Medien und Politiker, dass der Todesschütze im Auftrag der Terrormiliz gehandelt habe. Darauf übernahm der IS die Verantwortung, obwohl dieser Mateen offenbar nicht kannte und es äusserst zweifelhaft ist, ob dessen Ideologie und Propaganda massgebliche Ursachen für die Tat waren. Denn Mateen “pries sowohl den IS als auch dessen Intimfeind, Dschabhat al-Nusra (neu Jabhat Fateh al-Sham), und darüber hinaus den gemeinsamen Feind beider Organisationen, die schiitische Hisbollah. Dahinter steht kein geschlossenes Weltbild, das ist halb verdautes Nachrichtengewitter.” (Yassin Musharbash, “Aber er hat doch IS gesagt!“, Die Zeit, 14.06.2016).

Auch im Fall des Mordes an Mitarbeitern einer gemeinnützigen Einrichtung am 2. Dezember 2015 im kalifornischen San Bernardino scheint es, als ob der IS vorschnell die Verantwortung übernommen hat. Syed Farook und Tashfeen Malik töteten 14 Menschen mit automatischen Waffen und platzierten eine selbstgebaute Bombe, die glücklicherweise aber nicht explodierte. Die beiden Täter wurden anschliessend bei einem Feuergefecht mit der Polizei getötet. Obwohl der IS auch in diesem Fall die beiden Attentäter als “Soldaten des Kalifats” pries und die Presse über einen angeblichen Treueeid der beiden zum IS berichtete, verneint das FBI, dass es diesen jemals gab. Eine Verbindung scheint zweifelhaft. (Shane Harris, “Was the San Bernardino Massacre Really ISIS-Inspired?“, The Daily Beast, 16.12.2015).

Medien, Politiker und vermeintliche Terrorismusexperten sollten daher unbedingt genauer hinschauen, bevor sie eine Bluttat vorschnell dem selbsternannten Kalifat zuschreiben. Denn damit leistet man der Propagandamessage des IS Vorschub, er könne praktisch überall und jederzeit “Ungläubige” töten. Zudem birgt die Einordnung der Taten, verbunden mit der exzessiven medialen Präsenz, das Risiko, weitere potentielle Täter anzustacheln (siehe auch: Anja Burri, “Krank oder fanatisch?“, Tagesanzeiger, 25.07.2016).

Letztlich stehen wir alle in der Verantwortung. Damit wir nicht in die Falle tappen, welche uns die Terroristen stellen, müssen wir das simplistische, apokalyptische Narrativ eines zivilisatorischen Konflikts zwischen dem Westen und dem Islam zurückweisen. Mindestens 35 der 86 Todesopfer des Anschlags in Nizza waren Muslime.

Fussnoten
[1] “Here we are burying the first American crusader in Dabiq, eagerly waiting for the remainder of your armies to arrive.” (Hannah Allam, “Peter Kassig’s Friends Hope Unusual Islamic State Video Means He Fought His Beheading“, McClatchy DC, 16.11.2016).
[2] “Turkey’s entry into the war will permit the foreign invasion of northern Syria, meaning from the plain of Dabiq. The battles [of the End Times] have grown near.” (McCants, p. 104).
[3] “If you think all these mujahideen came from across the world to fight Assad, you’re mistaken”, explained a jihadist fighter in Aleppo. “They are all here as promised by the Prophet. This is the war he promised – it is the Grand Battle.” (Mariam Karouny, “Apocalyptic Prophecies Drive Both Sides to Syrian Battle for End of Time“, Reuters, 01.04.2014).

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