Projekte des VBS: Neues Kampfflugzeug (Updated)

Ende April 2017 hat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) eine Übersicht über alle im VBS laufenden “Top-Projekte” veröffentlicht. Als “Top-Projekte” werden Beschaffungen oder Organisationsänderungen bezeichnet, welche aufgrund ihrer grossen finanziellen Engagements, ihrer mehrjährigen Laufzeiten, ihrer hohen Komplexität und ihrer starken Abhängigkeiten untereinander im Fokus der politischen Gremien und der Öffentlichkeit stehen. Wer jedoch eine detaillierte Vorstellung der einzelnen Projekte erwartet hat, wurde von dem Bericht enttäuscht — mehr als eine grobe Übersicht lieferte dieser nicht. Deshalb hat sich offiziere.ch vorgenommen, einige dieser Projekte in einer Artikelserie detaillierter vorzustellen. Im vorliegenden Artikel geht es um die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges für die Schweizer Armee.

Saab Gripen JAS 39E: bereits detailliert evaluiert?

Saab JAS 39 Gripen

Streng genommen Projekt “Neues Kampfflugzeug” im Bericht noch gar nicht erscheinen, denn gemäss den Angaben im Bericht wurde das Projekt noch gar nicht gestartet. Die Vorbereitungsarbeiten laufen jedoch bereits: Eine VBS-interne Expertengruppe bestehend aus Vertretern der Armee, der armasuisse und des Generalsekretariat VBS klären grundlegende Fragen zu Bedarf, Vorgehen und industriellen Aspekten. Ein umfassender Bericht der Expertengruppe wird demnächst erwartet. Aufgrund erster Erkenntnisse und dem davon abgeleiteten drängenden Handlungsbedarf hat die Expertengruppe bereits Ende November 2016 einen Kurzbericht veröffentlicht. Die Expertengruppe wird zusätzlich durch eine weitere VBS-externe Gruppe unter der Führung des Alt-Ständerats Hans Altherr begleitet. Darin Einsatz haben Vertreter aller vier Bundesratsparteien, der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, der Swissmem, des Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, des Eidgenössisches Finanzdepartement und des Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie weitere Vertreter des VBS und der Armee (die personelle Zusammensetzung ist hier zu finden). Die Beratungen der Begleitgruppe sind jedoch vertraulich.

Da Kampfflugzeuge im gesamten Leistungsspektrum zum Einsatz kommen, müssen sie den Anforderungen sowohl des Luftpolizeidiensts als auch der Luftverteidigung genügen. Die [30] F/A-18C/D sind qualitativ gut, genügen aber zahlenmässig nicht, um bei einer konkreten und anhaltenden Bedrohung den Luftpolizeidienst mit 2-4 Flugzeugen permanent in der Luft über längere Zeit sicherzustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine erhöhte Bedrohung einen Bedarf nach zusätzlichem Training auslöst, wodurch die Flotte zusätzlich beansprucht wird. Für länger anhaltenden Luftpolizeidienst mit 2-4 Flugzeugen permanent in der Luft wären an sich 5 Staffeln mit insgesamt 55 Kampfflugzeugen nötig. Luftverteidigung ist noch anspruchsvoller. — Schweizerischer Bundesrat, “Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes: Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats Galladé 12.4130 vom 12. Dezember 2012“, 17.08.2014, S. 23.

 
Vorgeschichte
Am 18. Mai 2014 lehnte die Stimmbevölkerung den vorgeschlagenen Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen E in Höhe von 3,126 Milliarden SFr mit 53,4% Nein-Stimmen ab. Damit konnten die mit dem Rüstungsprogramm 2012 vorgesehenen 22 Grippen E Kampfflugzeuge der schwedischen Firma Saab nicht beschafft werden, welche als Ersatz für die in die Jahre gekommenen 54 Northrop F-5 Tiger vorgesehen waren. Das Vorhaben startete 2003 mit informellen Gesprächen der armasuisse mit den Herstellern der vier Kandidaten Eurofighter Typhoon (Eurofighter Jagdflugzeug), F/A-18E/F Super Hornet (Boeing), Rafale (Dassault) und Gripen (Saab), welche eine informelle Kostenangabe für die weitere Planung beinhaltete. Die armasuisse sah ursprünglich vor für die F-5 Tiger 33 Ersatzkampfflugzeuge zu beschaffen, welche mit den dazumal noch 33 F/A-18 C/D Hornet der Schweizer Armee eine Flotte von 66 Kampfflugzeugen umfassen sollte (basierend auf Michael Grünenfelder, “Weiterentwicklung der Luftwaffe bis 2015 – eine Strategie“, Air Power Revue der Luftwaffe Nr. 1, Beilage zur ASMZ 10 (2003), 21-30). Womöglich waren die informellen Kostenangaben der Hersteller etwas zu optimistisch, jedoch mit den Offerteneinreichung verabschiedete sich Boeing aus dem Beschaffungsprozess und die armasuiss musste aus finanziellen Gründen sich mit maximum 22 Kampfflugzeugen begnügen. Mit dem Tiger Teilersatz war gleichzeitig auch der Wiederaufbau grundlegender Fähigkeiten zur Luftaufklärung und zur Bekämpfung von Bodenzielen geplant. Diese beiden Fähigkeiten mussten mit der Ausserdienststellung der Dassault Mirage IIIRS ab 2004 (Luftaufklärung) und des Hawker Hunter ab 1995 (Erdkampf) aufgegeben werden.

Auch der weitere Verlauf der Beschaffung eines Ersatzkampfflugzeuges stand unter einem schlechten Stern. Die Wahl des Gripen E war umstritten, denn praktisch wurde der Gripen C/D evaluiert — der Gripen E befand sich zu dieser Zeit noch auf dem Reissbrett. Das war auch deshalb problematisch, weil es sich beim Gripen E nicht bloss um ein Upgrad-Programm handelte, sondern dieser sich von seinem Vorgängermodell deutlich unterscheidete. Grabenkämpfe innerhalb der Armee um Geld und Typenwahl sowie die damit verbundene Indiskretionen und ein Bundesrat mit erheblichen kommunikativen Defizite gaben dem Vorhaben schlussendlich den Todesstoss. Damit hat sich die Notwendigkeit einer Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges jedoch deutlich verschärft, denn nun muss nicht nur der F-5 Tiger (von denen gegenwärtig noch 26 im Einsatz stehen), sondern in absehbarer Zeit auch die 30 F/A-18C/D ersetzt werden. Wie viele Kampfflugzeuge beschafft werden sollen, steht momentan offen, doch auch die 22 Gripen wären heute kaum mehr für “nur” 3,1 Milliarden SFr zu bekommen. Ausserdem stellt das Kampfflugzeug nicht die einzige kostspielige Beschaffung dar; weitere Anschaffungen werden in den Bereichen Panzer, Artillerie, Luftabwehr, Übermittlungs- und Führungssysteme notwendig werden.

Eine der Tiefpunkte bei der gescheiterten Gripen-Beschaffung: Die in der Sonntagszeitung veröffentlichten Evaluationsberichte der Luftwaffe, welche sowohl dem Gripen C/D (MS19) wie basierend auf dem damaligen Kenntnisstand auch dem Gripen E/F (MS21) schlechte Noten vergaben. Am besten schnitt der Dassault Rafale ab. Deshalb war dieser für die Luftwaffe die erste Wahl, die zweite Wahl fiel auf den Eurofighter (Quelle: Titus Plattner, "Gripen: Sechsmal Note ungenügend", Sonntagszeitung, 12.02.2012, p.3; siehe auch "Aufgeschnappt: Saab Gripen im Sturzflug", offiziere.ch, 12.02.2012).

Eine der Tiefpunkte bei der gescheiterten Gripen-Beschaffung: Die in der Sonntagszeitung veröffentlichten Evaluationsberichte der Luftwaffe, welche sowohl dem Gripen C/D (MS19) wie basierend auf dem damaligen Kenntnisstand auch dem Gripen E/F (MS21) schlechte Noten vergaben. Am besten schnitt der Dassault Rafale ab. Deshalb war dieser für die Luftwaffe die erste Wahl, die zweite Wahl fiel auf den Eurofighter (Quelle: Titus Plattner, “Gripen: Sechsmal Note ungenügend”, Sonntagszeitung, 12.02.2012, p.3; siehe auch “Aufgeschnappt: Saab Gripen im Sturzflug“, offiziere.ch, 12.02.2012).

 
Projektstand
Der erste Kurzbericht der Expertengruppe zeigt in drei Bereichen einen unmittelbaren Handlungsbedarf auf:

  • Auf die Ausserdienststellung der F-5 Tiger soll momentan Verzicht verzichtet werden, um gegebenenfalls zumindest einen Teil der Flotte zur Entlastung der F/A-18C/D Flotte als “Serviceflugzeug” über 2018 hinaus weiter betreiben zu können. Der F-5 Tiger ist aufgrund seiner komplett veralteten Bewaffnung und seines Radars weder für den vollständigen Luftpolizeidienst noch für die Luftverteidigung zu gebrauchen. Als “Serviceflugzeug” kann er jedoch für Einsätze zur Überwachung der Radioaktivität der Luft, im Training zur Zieldarstellung und als Agressor, für die Patrouille Suisse sowie in sehr beschränktem Ausmass für den Luftpolizeidienst am Tag und bei guten Sichtverhältnissen eingesetzt werden. Für diese Aufgaben sind 26 F-5 Tiger vorgesehen, der Rest soll mit der Armeebotschaft 2018 zur Senkung des Betriebsaufwandes möglichst rasch ausser Dienst gestellt werden. Die finanzierungswirksamen Aufwände für den Weiterbetrieb von 26 F-5 Tiger belaufen sich jährlich auf geschätzte 30 Millionen Franken. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer und Kampfwertsteigerung der F-5-Tiger-Flugzeuge kommt hingegen wegen den Kosten (je nach Variante 950 Millionen bzw. 1’250 Millionen SFr.) nicht in Frage.
  • Dank mehreren Upgrade-Programmen konnten die F/A-18C/D in den vergangenen zwanzig Jahren leistungsmässig auf der Höhe der Zeit gehalten werden. Trotzdem ist eine Nutzungsdauer nur bis zum Jahr 2025 mit 5’000 Flugstunden vorgesehen. Um mit der Auslieferung des neuen Kampfflugzeuges zwischen 2025 und 2030 keine strategische Lücke aufreissen zu lassen, soll die Nutzungsdauer des F/A-18C/D bis 2030 und bis zu 6’000 Flugstunden verlängert werden. Dazu ist eine Verstärkung der Flugzeugstruktur, ein Logistikpaket, welches die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sicherstellen soll, die Erneuerung des Missionsplanungs- und Debriefing-Systems sowie der Simulatoren und des Ausbildungssystems vorgesehen. In den Bereichen Kommunikation, Navigation und Identifikation werden Komponenten ersetzt oder erneuert, um so die Interoperabilität bis 2030 sicherzustellen und auch Radarlenkwaffen sollen nachbeschafft werden. Schliesslich soll ein neues im Helm integriertes Nachtsichtgerät die Übersicht in der Dunkelheit erheblich verbessern. Die mit der Nutzungsverlängerung verbunden Kosten betragen 450 Millionen SFr. Das Geschäft wurde mit der Armeebotschaft 2017 bei den eidgenössischen Räte beantragt und wird voraussichtlich in der kommenden Sommersession im Nationalrat beraten. Zusätzlich beantragte die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates Ende April 2017, dass mit zusätzlichen 20 Millionen SFr gleichzeitig eine beschränkte Erdkampffähigkeit des F/A-18C/D aufgebaut wird.
  • Schliesslich bestätigt die Expertengruppe: eine Neues Kampfflugzeug ist dringend notwendig. Deshalb wurde mit der Armeebotschaft 2017 die Bereitstellung eines ersten Kredits von 10 Millionen für die Projektierung, Erprobung und Beschaffungsvorbereitung (PEB) des neuen Kampfflugzeugs den eidgenössischen Räten beantragt.

 
Umfang der Evaluation
Offiziell gibt es momentan keine Informationen über eine “Longlist” möglicher zu evaluierende Kampfflugzeuge. Doch verschiedene Quellen weisse auf folgende Anbieter hin:

  • Saab mit dem Gripen E: Während der letzten Evaluation wurde die Vorgängerversion Gripen C/D praktisch erprobt. Dieser wurde aufgrund der schlechten Leistungsfähigkeit in mehreren Punkten als ungenügend beurteilt. Der Gripen E wurde nicht praktisch erprobt, doch aufgrund der technischen Daten erfüllte er dazumal die an ihn gestellten Anforderungen auch nicht vollständig. Diese Beurteilung ist womöglich nicht (mehr) zutreffend, eine “Rehabilitierung” ist jedoch nur mit einer umfassenden Evaluation zu erzielen — der Gripen E muss nun den Praxisbeweis antreten. Ausserdem weist der Zeitplan bei der Entwicklung des Grippen E gegenüber der ursprünglichen Planung eine Verzögerung auf — der Jungfernflug wird voraussichtlich erst im zweiten Quartal dieses Jahres absolviert. Dies ist zwar später als bei der letzten Evaluation angenommen, doch rechtzeitig um in der kommenden Evaluation genaustens auf Herz und Nieren zu überprüfen. Der Gripen E wurde der Schweiz im Rahmen des letzten Beschaffungsversuch für 140 Millionen SFr pro Stück angeboten. Er war damit das mit Abstand günstigste Angebot; die Stückpreise bei den anderen Anbietern lagen rund 40-50 Millionen SFr höher. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Preis des Gripen E mittlerweile gestiegen ist.
  • Dassault mit dem Rafale: Der Rafale wurde bereits bei der letzten Evaluation getestet (vermutlich der F3 Standard). Mit dem F3-R Standard sollen 2018 Waffen und Avionic erneuert werden; ausserdem ist für 2023 im Rahmen des F4-Standards ein weiteres Update vorgesehen.
  • Wäre der Lockheed Martin F-35 eine Option für die Schweizer Luftwaffe? Kaum -- dies war jedenfalls unser Standpunkt vor 5 Jahren.

    Wäre der Lockheed Martin F-35 eine Option für die Schweizer Luftwaffe? Kaum — dies war jedenfalls unser Standpunkt vor 5 Jahren.

    Airbus (et al.) mit dem Eurofighter Typhoon: Im Rahmen der letzten Evaluation wurde der Schweiz die Tranche 3A offeriert, welche kein Active Electronically Scanned Array (AESA) Radar enthielt (dieser könnte mit CAPTOR-E womöglich ab 2020 operationell sein). Die Weiterentwickelte Tranche 3B fand auf dem Markt kaum Interesse und wurde deshalb bis jetzt nicht umgesetzt. Auch sonst gibt es einige Alarmzeichen, dass die Eurofighter-Produktion mittelfristig beendet werden könnte.
  • Lockheed Martin mit dem F-35 Lightning II: Der F-35 wäre der einzige komplett neue Kandidat in der Evaluation. Ausserdem handelt es sich in der Evaluation um den einzigen Kampfflugzeug der 5. Generation. Er ist damit nicht nur überqualifiziert sondern auch das technologische Risiko ist bedeutend höher als dies bei den restlichen Kampfflugzeuge der 4. Generation mit grundsätzlich erprobter Technologie der Fall ist. Andererseits wird der F-35 in den nächsten Jahrzehnten das wichtigste Kampfflugzeug der US-Luftwaffe sowie mehrerer Nato-Staaten und Verbündeter sein. Bestellungen liegen derzeit aus einem Dutzend Länder vor, darunter aus Grossbritannien, Italien, Norwegen, Däne­mark, Australien und der Türkei. Insgesamt könnten rund 3’000 Stück produziert werden, was den Kampfjet preislich attraktiv werden lassen könnte. Momentan liegt der Stückpreis bei mindestens 155 Millionen SFr. Trotzdem erachtet offiziere.ch den F-35 als eine eher unwahrscheinliche Variante (siehe “Tiger Teilersatz: Lockheed Martin F-35 Lightening II ?“, offiziere.ch, 27.02.2010).
  • The threat has migrated all over the place. Enough stealth is important but you don’t need it all the time all the stealth you could possibly get. — Dan Gillian, Boeing’s F/A-18E/F program manager, zitiert in Dave Majumdar, “Boeing Wants to Build a ‘Super’ F/A-18E/F Super Hornet”, The National Interest, 04.04.2017.

    Boeing mit dem F/A-18E/F Super Hornet (Block II): Beim F/A-18E/F handelt es sich im Vergleich zum F/A-18C/D um eine umfassende Neuentwicklung, die um etwa 30 % grösser (30% größerer Rumpf und 25% höhere Flügelfläche) und erheblich leistungsfähiger (35% mehr Trockenschub) ist. Das Hauptproblem beim F/A-18E/F liegt darin, dass die derzeitige Infrastruktur der Luftwaffe für eine solche Grösse nicht ausgelegt ist, und eine Anpassung zusätzliche Kosten erzeugen würde. In den 2020er könnte womöglich eine Block III Variante produziert werden, mit einem geringeren Radarquerschnitt, neuer Avionik, einem langwelligen Infrarot “Search and Track” System (long-wave infrared search and track system; IRST), einer neuen taktischen Zielerfassungstechnologie (Tactical Targeting Network Technologies; TTNT), neuem elektronischen, defensiven Eigenschutzsystem, einem grösseren Tank und einer längeren Einsatzdauer (von 6’000 auf 9’000 Flugstunden).

Angesichts dieser potentiellen “Longlist” ist davon auszugehen, dass eine komplette Evaluation aller möglichen Kandidaten durchgeführt werden muss, weil ansonsten das Risiko bestünde, dass unterlegene Anbieter eine Ungleichbehandlung geltend machen würden. (Expertengruppe NKF, “Erste Erkenntnisse und unmittelbarer Handlungsbedarf aus den Arbeiten der Expertengruppe neues Kampfflugzeug (NKF), Kurzbericht“, Schweizer Armee, Armeestab, 18. November 2016, S. 6).

Internationale Sicht
Gemäss gegenwärtiger Planung werden die meisten Betreiber von F/A-18A-D Flotten, diese bis zum Jahr 2030 ausmustern und durch modernere Kampfflugzeuge ersetzen. Die USA, Australien und Kuwait sehen als Ersatz den F/A-18E-G Super Hornet / Growler F-35 vor (Expertengruppe NKF, “Erste Erkenntnisse und unmittelbarer Handlungsbedarf aus den Arbeiten der Expertengruppe neues Kampfflugzeug (NKF), Kurzbericht“, Schweizer Armee, Armeestab, 18. November 2016, S. 16f).

Ausblick
Wenn die Armeebotschaft 2017 wie benatragt von den eidgenössischen Räten verabschiedet wird, so kann 2018/2019 die Evaluierung erfolgen, so dass 2020 eine Typenwahl möglich sein wird. Danach soll eine erste Tranche neuer Kampfflugzeuge mit dem Rüstungsprogramm 2022 beschafft werden, eine zweite Tranche rund 5 Jahre später. Die neuen Kampfflugzeuge der ersten Tranche würde dann der Luftwaffe ab 2025 schrittweise zufliessen und die neue Flotte wäre etwa ab 2030 einsatzbereit.

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Info-Box: Die Armee ist ein Gesamtsystem
Damit Bodentruppen – insbesondere während Spannungen und in einem bewaffneten Konflikt – ihre Aufgaben erfüllen können, muss zumindest eine vorteilhafte Luftsituation erlangt werden, d. h. die Luftwaffe muss in der Lage sein, gegnerische Luftkriegsmittel zu hindern, ihre Waffen wirkungsvoll einzusetzen. Fehlt ein schützendes Dach in der Dritten Dimension, so verliert die Armee ihre Handlungsfreiheit auch am Boden. Ohne wirksame Luftverteidigung könnte überdies auch die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur in einem bewaffneten Konflikt nicht vor Bedrohungen aus der Luft geschützt werden. Insgesamt würde die Handlungsfreiheit der Landesregierung in Krisen und Konflikten erheblich eingeschränkt, wenn die Armee über keine Mittel verfügen würde, um den Luftraum zu schützen. Hinzu kommt, dass die Luftwaffe auch in der normalen und besonderen Lage originäre Aufgaben erfüllt, indem sie die Lufthoheit wahrt und die von der Schweiz festgelegten Regeln zur Benützung ihres Luftraumes mittels Luftpolizeidienst durchsetzt. Für die Erfüllung all dieser Aufgaben werden auch in absehbarer Zukunft moderne Kampfflugzeuge benötigt. — Expertengruppe NKF, “Erste Erkenntnisse und unmittelbarer Handlungsbedarf aus den Arbeiten der Expertengruppe neues Kampfflugzeug (NKF), Kurzbericht“, Schweizer Armee, Armeestab, 18. November 2016, S.4f.

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Update vom 10.06.2017 – Bericht der Expertengruppe und Empfehlungen der Begleitgruppe
Ende Mai wurde der Bericht der Expertengruppe und die Empfehlungen der Begleitgruppe zur Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges veröffentlicht. Der Expertenbericht kommt zur Schlussfolgerung, dass der Luftraum von strategischer Bedeutung ist, welcher auch zukünftig mit Kampfflugzeugen und Mitteln der bodengestützten Luftverteidigung eigenständig geschützt und gegebenenfalls verteidigt werden muss. Die Anzahl der Kampfflugzeuge misst sich nicht am Bedarf, wie er sich aus dem alltäglichen Luftpolizeidienst ergibt; Grösse und Aufwand für die Luftwaffe wird von der Wahrung der Lufthoheit im Falle von Spannungen und von der Luftverteidigung bestimmt. Deshalb müssen die Mittel der Luftwaffe erneuert und ergänzt werden, damit der Schweizer Luftraum auch in Zukunft geschützt werden kann.

Die Schweiz verfügt aktuell über ein komplettes Gesamtsystem zur Luftverteidigung. Ohne Massnahmen werden aber schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren alle zentralen Komponenten (Kampfflugzeuge, bodengestützten Luftverteidigung, Überwachungsradar, Führungssystem) das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen. Schon heute bestehen bei den Kampfflugzeugen Lücken im Bereich der Luftaufklärung und beim Erdkampf und die Durchhaltefähigkeit der verfügbaren Mittel ist unzureichend. Würden nächstens keine Massnahmen (Nutzungsdauerverlängerungen, Neubeschaffungen) eingeleitet, so würde die Schweiz in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre alle Fähigkeiten verlieren, um ihren Luftraum eigenständig zu schützen. Ein allfälliger Wiederaufbau zu einem späteren Zeitpunkt würde Jahrzehnte dauern. Mit einem nochmaligen Verzicht auf Neubeschaffungen würden nicht nur sämtliche Einsatzmittel verschwinden, sondern auch das gesamte Know-how ginge verloren, das für den Betrieb einer Luftwaffe erforderlich ist (Piloten, Einsatzleitung, Unterhalt usw.). Anders als bei der im Mai 2014 abgelehnten Gripen-Vorlage geht es bei der anstehenden Kampfflugzeugbeschaffung nicht mehr darum, wie viele Flugzeuge oder welchen Typ die Schweiz künftig besitzen wird, sondern um die grundsätzliche Frage, ob die Schweiz auch in Zukunft noch ihren Luftraum schützt oder nicht.

Schliesslich steht die Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums auch in Übereinstimmung mit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee. Für die Erneuerung der Luftkriegsmittel gibt es verschiedene Optionen; zu berücksichtigen ist dabei aber, dass neben der Luftwaffe auch die Bodentruppen materiell weiterentwickelt werden müssen. Die Expertengruppe liegt insgesamt vier mögliche Optionen vor:

  • Mit der Option 1 würde das Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes des Bundesrates vollständig umgesetzt und das angestrebte Leistungsprofil bezüglich Durchhaltefähigkeit im Falle längerdauernder Spannungen und Kampfkraft der Luftwaffe in einem bewaffneten Konflikt am umfassendsten erfüllt. Herausforderungen wären die Schwierigkeiten bei der Realisierung und die betrieblichen Auswirkungen (z. B. Personalbedarf, Pilotenausbildung, Trainingsraumkapazitäten, industrielle Kapazitäten für den Unterhalt, Betriebsausgaben). Diese Option erhielt von der Begleitgruppe zwei Stimmen.
  • Mit der Option 2 liessen sich sämtliche Fähigkeiten zum Schutz des Luftraums qualitativ und quantitativ angemessen weiterentwickeln und nachhaltig modernisieren. Die Durchhaltefähigkeit bei der Wahrung der Lufthoheit wäre auch bei längerdauernden Spannungen sichergestellt und in einem bewaffneten Konflikt könnte in der Luftverteidigung eine ausreichende Anfangsleistung erbracht werden. Bei der bodengestützten Luftverteidigung würden neue Fähigkeiten erlangt, nämlich eine grössere Reichweite und eine Erweiterung des Zielbekämpfungsspektrums, und beim Schutz des oberen Luftraums würde eine angemessene Abdeckung erzielt. Der Objektschutz und der Schutz beweglich eingesetzter Kampfverbände gegen Bedrohungen im unteren Luftraum hingegen wäre limitiert. Diese Option erhielt von der Begleitgruppe ebenfalls zwei Stimmen.
  • Mit der Option 3 würde die heutige Flottengrösse (26 F-5 Tiger, 30 F/A-18C/D) auf rund 30 Kampfflugzeuge reduziert werden — de facto würde mit der Beschaffung die heutige F/A-18-Flotte ersetzt. Um die im Vergleich zu den anderen Optionen geringere Anzahl Kampfflugzeuge möglichst zu kompensieren, würde die bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite stärker ausgebaut. Dies würde es zusammengefasst erlauben, den alltäglichen Luftpolizeidienst quantitativ und qualitativ gut zu erfüllen, und auch in der Luftverteidigung könnte – dank des Ausbaus der bodengestützten Luftverteidigung – eine angemessene Leistung erbracht werden. Nachteilig wäre die begrenzte Durchhaltefähigkeit von einigen wenigen Wochen bei der Wahrung der Lufthoheit. Diese Option erhielt die Mehrheit der Stimmen (6) der Begleitgruppe und ist vermutlich politisch am ehesten tragbar (siehe Begleitgruppe Neues Kampfflugzeug, “Empfehlungen der Begleitgruppe zur Evaluation und Beschaffung eines neuen Kampflugzeugs“, 30.05.2017).
  • Mit der Option 4 wäre es möglich, die Durchhaltefähigkeit bei der Wahrung der Lufthoheit auch während längerdauernder Spannungen sicherzustellen, und bei der bodengestützten Luftverteidigung ebenso wie bei den Kampfflugzeugen könnten dieselben neuen Fähigkeiten erlangt werden wie bei den anderen Optionen. Die Anfangsleistung in einem bewaffneten Konflikt wäre im Vergleich zu den anderen Optionen geringer, da die alternden F/A-18C/D zu Beginn der 2030er Jahre kaum mehr mit Aussicht auf Erfolg in der Luftverteidigung eingesetzt werden könnten und durch eine zweite Tranche neuer Kampfflugzeuge bereits Mitte der 2020er Jahre ersetzt werden müssten. Eine solche Lösung wäre folglich weniger nachhaltig als die anderen drei Optionen. Sie erhielt am wenigsten Stimmen (1) der Begleitgruppe.

Die Expertengruppe spricht sich für eine umfassende Evaluation der zur Verfügung stehenden Kampfflugzeuge aus. Eine Beschränkung der Evaluation auf diejenigen Kampfflugzeuge, die bereits im Rahmen des Projekts Tiger-Teilersatz evaluiert wurden, oder gar lediglich eine Nachevaluation der zwischenzeitlich vorgenommenen Anpassungen wäre aus ihrer Sicht unzweckmässig. Doch die Zeit drängt: Die Typenwahl muss 2020 getroffen werden, um den eidgenössischen Räten die Beschaffungsbotschaft 2022 zu unterbreiten.

Die neuen Kampfflugzeuge sollen über den ordentlichen Budgetprozess des Bundes bzw. der Armee finanziert werden; alternative Finanzierungsmodelle sind sowohl finanzpolitisch und wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch und militärisch nachteilig. Damit müssten Gegner eine Beschaffung Neuer Kampfflugzeuge den Weg einer Initiative einschlagen, weil im Gegensatz zum Gripen-Fondsgesetz kein Bundesgesetzt die Möglichkeit eines Referendum eröffnen würde (übrigens eine entscheidende Fehlleistung des dazumal verantwortlichen Bundesrates Ueli Maurer).

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5 Responses to Projekte des VBS: Neues Kampfflugzeug (Updated)

  1. Karl Rieder says:

    Die vorgestellte “Longlist” ist reine Spekulation. Es gibt gute Gründe, nur eine kleine Gruppe von 2 oder 3 Kampfjets zu evaluieren.

    Das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) ist nicht anwendbar für die Beschaffung von Waffen, Munition oder Kriegsmaterial und die Erstellung von Bauten der Kampf- und Führungsinfrastruktur von Gesamtverteidigung und Armee.
    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19940432/index.html#a3

    Die Schweiz resp. armasuisse kann also einladen, wen sie für geeignet hält.

    Z.B. nur Hersteller von Kampfjets, die bereits in unseren Nachbarländern im Einsatz sind, also Dassault Rafale und Airbus Eurofighter. Vergleiche dazu: “Im Ernstfall würde die Schweizer Luftwaffe mit der Nato kooperieren.”
    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/interner-vbs-bericht-zeigt-im-ernstfall-wuerde-die-schweizer-luftwaffe-mit-der-nato-kooperieren-131099508

    Oder die Schweiz will die Evaluation beschleunigen und beschränkt sich auf Kampfjets, die bereits 2008/09 dabei waren: Eurofighter, Gripen und Rafale.

    Die Gleichbehandlung bezieht sich nur auf die Gruppe der eingeladenen Hersteller von Kampfflugzeugen. Zugegeben, sobald der Gripen E dabei ist, ergäbe sich ein Problem. Dieser Kampfjet ist bisher noch nicht geflogen und müsste ausgiebiger getestet werden.

  2. Konrad Alder says:

    Der Verfasser dieses Beitrags qualifiziert den F-35 Lightning II als für die Schweizer Luftwaffe überqualifiziert, verzichtet aber bedauerlicherweise auf eine Begründung für diese ostentative Schlussfolgerung. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die Erkenntnis “Air Power is like poker. A second-best hand is like none at all. It will cost you dough and win you nothing” des legendären US Generals George Kenney, Commander of Allied Air Forces in the Southwest Pacific, 1942-1945. Konsequenz daraus: Nur ein vollständig offenes, professionell durchgeführtes Auswahlverfahren mit einer umfassenden Einsatzerprobung in der Schweiz kann die Eignung des F-35 als Waffensystem der 5. Generation für unsere Luftverteidigung der nächsten 50 Jahre werthaltig belegen.

  3. Karl Rieder says:

    Kampfjets und Bodluv: Nun haben wir endlich eine Übersicht mit realistischen Kosten. Nicht wie vor 10 Jahren, als noch über 33 Flugzeuge zu 2,2 Milliarden Franken fabuliert wurde. Oder erst kürzlich mit der Bodluv, die angeblich für 500 Millionen zu haben war. 10 Milliarden oder mehr werden die geeigneten Systeme für die Luftverteidigung kosten.

    Die Neutralität ist wertvoll, deshalb darf sie uns auch etwas kosten. Wir müssen nämlich auch grössere Spannungen selbst bewältigen können. Erst bei einem Angriff können wir, als neutraler Staat, mit den Nachbarländern kooperieren.

    National- und Ständerat haben letztes Jahr das neue Militärgesetz, die Weiterentwicklung der Armee (WEA), angenommen. In der parlamentarischen Debatte wurde klar, dass die neue Truppenordnung das Minimum darstellt, das für den Verteidigung benötigt wird. Da praktisch alle grossen Systeme im nächsten Jahrzehnt ihr Nutzungsende erreichen, muss das Parlament die Truppen jetzt auch wieder mit neuem Material ausrüsten und finanzieren. Sonst scheitert schon wieder eine Militärreform. Und diesmal geht dann auch die Verteidigungsfähigkeit verloren.

  4. Chris says:

    Also das es immer mit Waffenkosten, nicht vorsehenen kosten, und unterhaltskosten über denn nechsten jahrzenten, nie so teuer wird wie erwartet ist fast immer so, aber das “Der Gripen E wurde der Schweiz im Rahmen des letzten Beschaffungsversuch für 140 Millionen SFr pro Stück angeboten. Er war damit das mit Abstand günstigste Angebot; die Stückpreise bei den anderen Anbietern lagen rund 40-50 Millionen SFr höher. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Preis des Gripen E mittlerweile gestiegen ist.” Ist einfach eine frächheit 140mil. Kann ich für denn Gripen E der neu gebaut und getestet wird mit neuer Elektronik schohn verstehen, aber 40-50mil. Mehr für die anderen zwei veralteten flieger die minimale updates über ihre 20 jahre Flugservice gekriegr haben ist absolut unakzeptable, da wird man ja über denn Tisch gezogen! Fast 200mil. Woll so ein ding ohne service kosten und waffen sowie trainingsmaterial 90-100mil. Kostet, das bedeutet wir zahlen doppelt soviel für die nechsten 20 jahre service kosten! Ist meist ein zeichen dass diese nicht zuverlässig sind und viel saufen bei solchen preis zuschlägen!
    Aber immerhin das mit dem F35 ist auch noch was, bei der Letztden evaluation war ich persönnlich gegen dieses Flugzeug, weil es noch viele Kinderprobleme hatte und so extreme Teuer war “Momentan liegt der Stückpreis bei mindestens 155 Millionen SFr. Trotzdem erachtet offiziere.ch den F-35 als eine eher unwahrscheinliche Variante (siehe “Tiger Teilersatz: Lockheed Martin F-35 Lightening II ?“, offiziere.ch, 27.02.2010).” Dieses stimmt nicht ganz es war in 2010 schohn korrekt aber nicht Momentar. Jetztige preise sind unter 100mil. https://www.google.com/amp/s/amp.cnn.com/cnn/2017/02/03/politics/f-35-lockheed-martin-cost-reduction/index.html und dieses ist auch für Ausländische Partners.
    Dieses ist zwar nur Austellungs preis, und mit allem drum und dran Out the door price ist noch mehr aber sollte bei 85-95mil. Am schluss höchstens 130mil. kosten, und am Wichtigsten ist immernoch das der Flieger sehr gut abschneidet bei der Evaluation und wenn der F35 sich in unserem Land als Schrott zeigt kommt es nicht draufann wie günstig es ist. Mann muss auch sagen dass es immernoch ein paar jahre geht bis wir die Flieger fertig getestet haben und uns auf einen entschieden haben, bis dann sibd die alten Flueger noch Älter und die neuen Flieger auch hoffentlich komplett problem frei.
    Ich wilk einfach sicher sein dass wir nicht wiedermal ein überteuerten Schrott kaufen der nicht für uns stimmt und bei weitem nicht die beste Lösung ist!
    Wenn kein Getesteter Flieger die bennötigkten Richtlinien besteht sollten wir nicht einfach denn wenig schlechtesten kauffen für 200mil. Sondern wie Japan oder S. Korea oder Schweden oder Israel immer in solchen situationen machen wenn Ausläbdische systeme zu Teuer sind und nicht die Bennötigketen Richtlinien beschtehen ihr eigenes Inland system herstellen wenn es Kosten/Leistung messig Schlauer ist. Das ist so mit dem Type 10 panzer, KM-SAM, Archer FH-77BW, Type 99, K2 Black Panther, Davids sling system. Viele von dieses sind auch auf Kooperationen mit Anderen Ländern gebaut. Wir könnten dieses auch machen mit unseren BODLUV oder Kampfflugzeugen wie auch anderen. Die Beste platform für ein Kampfleugzeug ohne Veraltet zu sein oder eh schohn zu Teuer were so eins wie der Su-57 ist wie der F35 oder F22 ein 5. Generation Tarnkappenflieger kosted aber Out the Door 50mil. Und ist ein Aerodynamisch gut designtes system. Im gegenteil zum F35 der Elektronisch auf 5-6G Limitiert ist und Euro Flieger die 8G Limit haben hat der Su-57 bis zu 10G Limits und kann Exellente Maneuvers machen ohne kontrolle zu verliehren. Für alle die sagen die Elektronik ist nicht Kompatible und es ist unmöglich ist alles quatsch, Polen, Türkei, Ukraine, S.Korea, Indien haben alle beide Nato systeme sowie Rusisch oder Chinesische die alle Funktionieren. Es stimmt zwar schohn dass diese systeme nicht gleich gebaut sind und nann sich umgewöhnen müste, aber selbst dieses ist nicht nötig weil wir auf der Basis des Su-57 von innen aus einen “Neuen Flieger” bauen können und so nur eine Shell kaufen und diese mit Neuer Elektronik und Motoren ausstaten, sowie waffen. Dieses ist nicht mal so langdurig weil mann schohn Getestette systeme aus Euro/Nato Ländern brauchen kann sowie dass AN/ASQ 242 CNI Elektro system und An/APG 82. Die motoren könnten durch gleich gruppigen F119/F135 1.0 update motoren gewächselt werden die auch weniger spritt brauchen und weniger Hitze signature haben sowie TVS was das Flugzeug mehr Maneuvrieren lässt. Diese haben auch wie die Orginal motoren Supercruise möglichkeit. Dieser Flieger würde woll es in der Schweiz Gebaut werden würde nicht Teurer sein als alle anderen Flieger wie Rafale, Eurofighter, Gripen E, oder F35 sondern Günstiger weil wir nicht risige Development kosten hätten wie der F35 es gäbe ja schohn eine Günstige Moderne basis, und mit schohn getesteten anderen Teilen (Motoren, Elektro, Waffen) müsten wir nur noch die Lego teile zusammeb tun und austästen, mann könnte auch die Kannonen uns Lenkwaffen unserer Jetzigen F18 wiederbrauchen.

  5. Chris says:

    Für Luftpolizei dienst wenn wir nicht genug Kampfflugzeuge kaufen können gibt es noch die Option Bewaffnete Pilatus PC21 zu kaufen mit Luft und Boden attack möglichkeiten. Es wäre zwar nicht Günstig gegen abdere Flieger wie Überschall Kampfflugzeuge in Dogfights aber von weiten auf ziehle mit Raketen oder mit Bomben auf Erdliche Ziehle sowie mit Kannonen ist nicht nur möglich sondern auch rund um der Welt gebraucht, und wenn nichts anderes im Budget ist als 20-40 Kampfjets könnte die reatliche lücke mit dem gefüllt werden.

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