Wie kommt die Schweiz zu einem neuen Kampfflugzeug?

Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), will die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs vorantreiben. Über ein Ja oder Nein zu diskutieren, ist verfrüht. Zu früh ist es jedoch nie, darüber nachzudenken, wie sich das Vorhaben auf den demokratischen Prozess abstimmen lässt. Zeitliche, den demokratischen Rechten allenfalls geschuldete Verzögerungen müssen von Anfang an berücksichtigt werden. Mit einem Podium unter dem Titel “Wie kommt die Schweiz zu einem neuen Kampfflugzeug?” befasste sich die “Chance Schweiz – Arbeitskreis für Sicherheitsfragen” Ende Mai mit dieser Thematik.

Wäre der Lockheed Martin F-35 eine Option für die Schweizer Luftwaffe? Kaum -- dies war jedenfalls unser Standpunkt vor 5 Jahren.

Wäre der Lockheed Martin F-35 eine Option für die Schweizer Luftwaffe? Kaum — dies war jedenfalls unser Standpunkt vor 5 Jahren.

Am 18. Mai 2014 nahmen die Bestrebungen zur Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs, den Saab Gripen E, ein jähes Ende — mit 53,4% Nein-Stimmen wurde das Bundesgesetz zur Bildung eines Fonds zur Beschaffung von 22 Gripen-Kampfflugzeugen von der stimmberechtigten Bevölkerung abgelehnt. Damit bleibt vorerst die Frage offen, wie und wann die komplett veralteten Northrop F-5 Tiger Maschinen abgelöst werden sollen. Die 30 McDonnell Douglas F/A-18 C/D Hornet und die momentan 26 einsatzfähigen F-5 Tiger können einen permanenten Schutz des Schweizer Luftraumes bei einer besonderen Lage nicht sicherstellen. Ausserdem müssen die F-5 Maschinen irgendwann nach 2018 ausgemustert werden.

Eigentlich würden auch die F/A-18 C/D 2025 das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, doch wahrscheinlich wird mit einer Aufrüstung, welche schätzungsweise eine halbe Milliarde Schweizer Franken kosten wird, die Nutzungsdauer um 5 Jahre verlängert. Trotzdem, die Zeit eilt, denn der gesamte Beschaffungsablauf bis zum operationellen Einsatz dauert in der Regel rund 10 Jahre oder länger. Deshalb hat Bundesrat Parmelin Ende Februar 2016 entschieden, das Dossier “Kampfflugzeug” wieder in die Hand zu nehmen. Bis zum Frühling 2017 soll eine interne Expertengruppe Fragen zu Bedarf, Vorgehen und industriellen Aspekten in einem Bericht beantworten. Dem Parlament soll 2017 ein Kredit zur Planung, Erprobung und Beschaffungsvorbereitung eines neuen Kampfflugzeugs unterbreitet werden. Nach gegenwärtiger Planung soll 2020 der Typenentscheid fallen, 2022 der Beschaffungskredit im Parlament beantragt und ab 2025 die neuen Flugzeuge geliefert werden. Eine externe Begleitgruppe soll die Evaluation und Beschaffung mitverfolgen. (“Schweiz startet Vorarbeiten für Kampfflugzeugbeschaffung“, Flug Revue, 25.02.2016).

Info-Box F/A-18 C/D
Ab Oktober 1996 wurden die ersten F/A-18 C/D der Truppe übergeben. Die Auslieferung aller Maschinen erstreckte sich bis Ende 1999. Ursprünglich wurden 34 F/A-18 C/D Hornet beschafft, doch bis heute stürzten drei F/A-18 D (Doppelsitzer) ab. Der erste verhängnisvolle Unfall ereignete sich bereits 1998 bei Crans-sur-Sierre im Kanton Wallis. Eine zweite Maschine ging 2013 im Raum Lopper bei Alpnachstad im Kanton Obwalden ebenfalls durch einen Absturz verloren. Die dritte Maschine stürzte im gemeinsamen Trainingsraum EUC 25 der Schweiz und Frankreich 2015 bei Glamondans im französischen Jura, südöstlich der Stadt Besançon ab.

 
Heutzutage gleichen grosse Rüstungsprojekte einem Drahtseilakt — das zeigt auch das momentan sistierte Projekt BODLUV 2020. Im Rahmen der Beschaffung des Teilsystems mittlerer Reichweite fiel die Wahl auf das sich noch in Entwicklung befindliche deutsche IRIS-T SL System (ursprünglich für das Rüstungsprogramm 2017) und das ebenfalls noch in Entwicklung stehende britische Common Anti-Air Modular Missile Extended Range (CAMM-ER; falls notwendig, ursprünglich für das Rüstungsprogramm 2020 vorgesehen). Beide Systeme weisen anscheinend einsatzrelevante Leistungseinschränkungen auf, doch die Kombination beider Lenkwaffensysteme hätte die geforderten Fähigkeiten genügend erfüllt. Das war für die politische Stufe offensichtlich nicht gut genug. (René Zeller, “Abschussgefahr in der Luftwaffe“, NZZ, 03.04.2016).

Die unterschiedlichen Erwartungen der verschiedenen Interessengruppen an eine Rüstungsbeschaffung widersprechen sich oftmals und stehen einer erfolgreichen Durchführung im Wege. Neue hoch-technologische Systeme sind kaum ab Stange und einsatzerprobt beschaffbar. Um moderne Waffensysteme der Truppe zu übergeben und für 20 Jahre betreiben zu können, müssen zwangsläufig Systeme evaluiert werden, die sich noch in Entwicklung befinden. Evaluation, der damit verbundene politische Prozess, die eigentliche Beschaffung und die Einführung bei der Truppe sind dermassen zeitaufwendig (in der Regel rund 10 Jahre oder länger), dass Systeme, welche bereits bei anderen Armeen seit einigen Jahren erfolgreich im Einsatz stehen, nach der Truppeneinführung hierzulande eigentlich bereits wieder kampfwertgesteigert oder ausgemustert werden müssten. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass moderne Rüstungssysteme extrem teuer sind, und dass es die von der Schweiz oftmals erwartete eierlegende Wollmilchsau — wenn überhaupt — nicht zum Nulltarif gibt.

Beschaffungsablauf am Beispiel des Führungsinformationssystem Heer aus der Präsentation FUB vom 20.08.2010, veröffentlicht durch die Interne Revision VBS in Oberst i Gst Ennio Scioli, "Schlussbericht, Revision Nr. 8 Führungsinformationssystem Heer (FIS Heer)", 09.11.2011, S. 6.

Beschaffungsablauf am Beispiel des Führungsinformationssystem Heer aus der Präsentation FUB vom 20.08.2010, veröffentlicht durch die Interne Revision VBS in Oberst i Gst Ennio Scioli, “Schlussbericht, Revision Nr. 8 Führungsinformationssystem Heer (FIS Heer)“, 09.11.2011, S. 6.

In seinem Einstiegsreferat zeigte Dr. rer. pol. Peter Müller, Redaktor der Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (Wirtschaft/Rüstung), den detaillierten Beschaffungsablauf eines militärischen Systems auf: Projektauftrag an die Armasuisse, Vorevualation (Longlist), Evaluation (Shortlist), Typenwahl, Entscheid des Bundesrat, Botschaft an das Parlament mit parlamentarischer Beratung und womöglich Volksabstimmung, Beschaffung, Einführung und schliesslich die Nutzung. Nach Ende der Nutzungsdauer werden mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) auch die Ausserdienststellung “grösserer Waffensysteme” dem Parlament beantragt werden müssen.

Müller sieht beim Beschaffungsablauf mehrere potentielle Beschleunigungsmöglichkeiten. Beispielsweise gelte ein System nach heutiger Beurteilung erst dann als beschaffungsreif, wenn neben militärischen und technischen Anforderungen, auch die Auswirkungen auf Immobilien, Personal und Betrieb abgeklärt wurden. Erst nach Erreichen der Beschaffungreife komme das Rüstungsprogramm zur Genehmigung ins Parlament. Diese Abklärungen könne bis zu vier Jahre dauern, seien jedoch nicht bei jedem Rüstungsvorhaben notwendig. So könne auch bei der Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs davon ausgegangen werden, dass diese Abklärungen zumindest für den Dassault Rafale, den Eurofighter und den Saab Gripen bereits durchgeführt wurden. Je offener und flexibler die Beschaffungsreife gehandhabt würde, um so schneller könnte über ein Rüstungsvorhaben im Parlament debattiert werden. Da heute ein Rüstungsprogramm den politischen Prozess nur dann übersteht, wenn es keine allzugrossen Angriffsflächen bietet, wird der Aufwand zur Erreichung der Beschaffungsreife wohl auch in Zukunft gross und zeitaufwendig bleiben.

Saab Gripen JAS 39E: bereits detailliert evaluiert?

Saab Gripen JAS 39E: bereits detailliert evaluiert?

Eine weitere Beschleunigungsmöglichkeit wäre bei der sehr umfangreichen Evaluierung möglich. Durch vertragliche Absicherung und durch den Kauf “ab Stange” von Systemen, welche bei anderen Armeen bereits im Einsatz stünden, könnte der Umfang der Prüfungen durch die Armasuisse reduziert werden. Da die Rüstungsindustrie jedoch nicht unbedingt als die am zuverlässigste Branche bezeichnet werden kann (zum Beispiel Airbus A400M), würde damit das Beschaffungsrisiko zunehmen. Dieses Risiko müsste die Armasuisse als verantwortliche Beschaffungsorganisation für Rüstungsgüter tragen. Es überrascht deshalb nicht dass sie bei der Evaluierung kaum Abstriche machen und lieber auf Nummer sicher gehen will.

Auch der politische Prozess könnte straffer geführt werden. Insbesondere könnten die Sicherheitspolitischen Kommissionen und das Parlament bei der Beratung und der Genehmigung des Rüstungsprogramms auf ein zeitraubendes Mikromanagement verzichten. Dies wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit Wunschdenken bleiben und so wird sich am langwierigen, 10 Jahre und länger andauernden Beschaffungsablauf, kaum etwas ändern — zu viele Karrieren in Politik, Bundesverwaltung und Armee stehen einer zweckmässigen Risikobereitschaft und Fehlertoleranz im Weg. Wird der politische, mediale und öffentliche Druck auf einen Projektleiter und seinem Team berücksichtigt, ist diese Einstellung verständlich. Bei einem vermeintlichen Fehler — oftmals durch Indiskretionen durch die Medien verbreitet — wissen es im Nachhinein schliesslich alle Besser.

Wolfgang Hoz, Chef Doktrinforschung und -lehre im Luftwaffenstab, sieht bei den von Müller aufgezeigten Beschleunigungsmöglichkeiten so gut wie keinen Spielraum. Politisch seien diese Vorschläge unrealistisch. Da es sich bei den Rüstungsausgaben um Steuergelder handle, sei ein aufwendiger Beschaffungsablauf mit detaillierter Prüfung und Evaluation angebracht. Sein Einstiegsreferat konzentrierte sich jedoch auf eine andere Thematik: die Entwicklungstendenzen in der Operationssphäre Luft und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Schweiz.

In der Schweiz spielt in der normalen Lage der Luftpolizeidienst eine quantitativ wichtige Rolle, doch dies alleine ist nicht die Daseinsberechtigung einer Luftwaffe. Gemäss Hoz müsse die Schweizer Luftwaffe langfristig in der Lage sein den Schutz des Luftraums (Wahrung der Lufthoheit und Luftverteidigung), die Luftmobilität, die Nachrichtenbeschaffung und den Erdkampf sicherzustellen. Das sei auch entscheidend für das Heer, denn ohne die Wahrung der Lufthoheit könne während eines Konflikts keine erfolgreiche Bodenoperation durchgeführt werden (siehe auch: “Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes“, Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats Galladé 12.4130 vom 12. Dezember 2012, 27.08.2014). Gemäss der Einschätzung von Michael Grünenfelder, dem ehemaligen Chef Luftwaffendoktrin sind dazu (inkl. einer Durchhaltefähigkeit von mindestens vier Wochen) insgesamt 66 Kampfflugzeuge notwendig (Korpskommandant a. D. Markus Gygax, ehemaliger Kommandant der Luftwaffe, kam mit 60-70 Kampfflugzeuge auf eine vergleichbare Quantität).

Der Hawker Hunter war das letzte erdkampftaugliche Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe.

Der Hawker Hunter war das letzte erdkampftaugliche Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe.

Bei Aktionen in der Operationssphäre Luft seien gemäss Hoz drei Faktoren entscheidend: Höhe, Reichweite und Geschwindigkeit. Höhe erlaube von Hindernissen und Topographie unbehinderte Bewegung, Reichweite ermögliche Wirkung in der Tiefe, auch über Grenzen hinweg, und Geschwindigkeit irgendwo reaktionsschnell und überraschend zu wirken sowie sich nur kurz zu exponieren. Kombiniert mit Präzision moderner Luft-Boden-Waffen würden Luftstreitkräften über eine bedeutende Kampfkraft verfügen. Als Schwächen könne die begrenzte Verweildauer von Luftfahrzeugen, die beschränkte Nutzlast, die Verletzlichkeit und die Abhängigkeit von der Bodeninfrastruktur identifiziert werden. Kampfflugzeuge seien nicht nur Effektoren, sondern auch Sensoren, welche untereinander aber auch mit anderen Sensoren (beispielsweise mit der BODLUV) im Verbund stünden.

Die Neutralität der Schweiz stelle der Kooperation mit anderen Staaten im Verteidigungsbereich Grenzen. Ausserdem gehe es nicht nur darum einen für uns geeigneten Kooperationspartner zu finden, sondern auch darum, was die Schweiz in eine solche strategische Kooperation einbringen könnte. Da dies momentan nicht wirklich viel wäre, gäbe es dementsprechend auch so gut wie keine Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Luftoperationen, auf welche auch im Falle der Luftverteidigung realistisch abgestützt werden könnte.

Divisionär Claude Meier, Chef Armeestab, gab zu bedenken, dass die Beschaffung von Kampfflugzeugen in der Schweiz immer eine Herausforderung dargestellt habe — insbesondere seit der Mirage-Affäre Mitte der 1960er Jahren. Ein Faktor für die eher zögerliche Haltung seien einerseits die hohen Kosten, doch andererseits auch die eher kritische Haltung gegenüber hoch-technologischen, eher weniger miliztauglichen Systemen. Beispielsweise fasste der Bundesrat im September 1972 den sogenannten “Nullentscheid” und verzichtete auf die Beschaffung der evaluierten amerikanischen Corsair (Ling-Temco-Vought A-7 Corsair II). Zwar wurden dann Ende der 1970er Jahre in zwei Tranchen F-5 Tiger beschafft, doch schon dazumal gehörte dieses Kampfflugzeug zu den eher weniger leistungsfähigen. Die GSoA-Initiative im Jahre 1992/93, welche den Kauf von 34 F/A-18 verhindern wollte, wurde zwar von der stimmberechtigten Bevölkerung mit 57,1% abgelehnt, doch wurde nach der Abstimmung auf die Beschaffung einer 2. Tranche F/A-18 verzichtet. Schliesslich wurde am 18. Mai 2014 das Bundesgesetz zur Bildung eines Fonds zur Beschaffung von 22 Gripen-Kampfflugzeugen in einer Referendumsabstimmung verworfen.

Die Ling-Temco-Vought A-7 Corsair II: Nach langem Hin und Her entschied der Bundesrat im September 1972 auf die Beschaffung von 60 Corsair Kampfflugzeuge zu verzichten.

Die Ling-Temco-Vought A-7 Corsair II: Nach langem Hin und Her entschied der Bundesrat im September 1972 auf die Beschaffung von 60 Corsair Kampfflugzeuge zu verzichten.

Gemäss Meier werde die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs nur dann erfolgreich ablaufen, wenn es gelinge die Notwendigkeit von modernen Kampfflugzeugen für die Sicherheit der Schweiz aufzuzeigen. In diesem Bereich müsse erfolgreicher und transparenter kommuniziert werden, als dies bei der Abstimmung vom 18. Mai 2014 der Fall war. Die Argumente müssetn allgemeinverständlich vermittelt werden. Innerhalb des VBS sei ein geschlossenes Auftreten entscheidend. Eine kräftezehrende Auseinandersetzung innerhalb des Lagers der Armeebefürworter schadet nicht nur der Vorlage, sondern dem Ansehen der Armee generell. Ideal wäre ausserdem ein Kauf ab Stange, welche eine Produktion basierend auf anerkannten Industriestandards voraussetzen würde. Dadurch würde der Zeitbedarf und der Aufwand der Beschaffung verringert.

Korpskommandant a. D. Markus Gygax, unterstrich die Wichtigkeit von Kampfflugzeugen für die Luftwaffe, aber auch für die Schweizer Armee als Gesamtsystem. Die Fähigkeiten und die Flexibilität eines Kampfflugzeugs als Effektor und Sensor in den verschiedenen Lagen könne kein anderes System kompensieren — weder BODLUV, noch Helikopter und auch nicht eine Drohnenflotte, auch wenn diese Mittel eine wertvolle Ergänzung darstellen würden. Eine Kooperation mit anderen Staaten sei unwahrscheinlich. Abgesehen von neutralitätspolitischen Fragen könne die Schweiz kaum etwas in eine solche Partnerschaft einbringen.

Ausserdem befürchtet Gygax, dass trotz der Verlängerung der Nutzungsdauer des F/A-18 C/D um fünf Jahre das neue Kampfflugzeug kaum rechtzeitig voll operationell sein werde, um eine Lücke beim Schutz des Schweizer Luftraumes zu vermeiden. Mit der Auslieferung des ersten neuen Kampfflugzeugs sei es noch nicht getan — die Piloten müssten auch noch auf den neuen Kampfjets ausgebildet werden. Sollte es der Schweiz nicht gelingen eine solche Lücke beim Schutz des Luftraumes zu vermeiden, wäre dies eine vernichtende Botschaft bezüglich der Sicherheit der Schweiz.

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23 Responses to Wie kommt die Schweiz zu einem neuen Kampfflugzeug?

  1. Karl Rieder says:

    Ich hoffe, die Politiker sind nicht so mutlos wie die Armee-Magazin- und Doktrin-Schreiber.

  2. Marco Kobel says:

    Was ich absolut schlimm finde ist das unsere Politiker noch immer glauben das die NATO USA etc die guten sind und der Russe der Böse (man schaue sich nur mal an wer illegale Angriffskriege macht, wer die Schweiz unter Druck setzt, sich gegenseitig ausspioniert, usw da sind die USA &EU nicht besser). Dementsprechend werden wichtige leistungsfähige Kampfflugzeuge als neue Mittel für die Schweizer Luftwaffe einfach schon vor einer Evaluation ausgeschlossen. MiG’s & Sukhois sind echte alternativen. Als neutrales land sollten wir auch diese Muster in betracht ziehen. Zudem sollten Beschaffungen für Militärische Güter ausschliesslich nach der Definition verlaufen: Was erfüllt unsere Anforderungen, was hat das beste Preis/Leistungsverhältniss und nich danach entscheiden bei wem wir uns einschleimen wollen. Wenn wir die Sukhoi T-50 beschaffen kann auch das lukrative Geschäfte für RUAG geben in der Komponentenfertigung und das erlernen neuer Technologien.
    Die Kritiker behaupten Russische Waffensysteme seien nicht kompatibel.. das ist aber eine Lüge: Indien hat Flugzeuge aus Russland , GB, F, USA, Indien. Die evaluieren alles was sie als möglichen Kandidaten sehen egal von wo. Malaysa hat F/A-18, MiG-29 und beschafft nun Sukhois. Finnland hat F/A-18 und russische Buk Luftabwehr die beide mit Mits Link16 Datenlink verbunden sind, genauso wie Griechenland (NATO) seine Osak Luftabwehr zusamen mit F-16, Mirage 2000, f-4 etc betreibt. Auch Polen (NATO) hat F-16, MiG-29 und Su-22. Es gibt nichts was gegen Russische Jets spricht. Anderes Werkzeug (metrisches)? kein Argument, man hat immer Werkzeug das zu einem Flugzeugtyp bezogen ist. Das Werkzeug für F/A-18 wird nie für Arbeiten an F-5 verwendet und umgekehrt auch nicht. Metrische Angaben auf imperiale umstellen läst sich in den heutigen Russischen Jets mit 1 Knopfdruck ändern. Funkfrequenzen muss man einmal programmieren. MilTransponderferquenzen ebenfalls 1mal programieren und gut ist. Die heutigen Russischen Jets sind im Unterhalt genauso gut. Die Gegner behaupten immer die Russischen Jets seien wartungsintensiv.. sie vergleichen dabei jedoch MiG-29A mit heutigen Flugzeugen.. nur wenn man halt eine F/A-18A mit einer F/A-18E vergleicht schneidet natürlich die F/A-18 E auch besser ab. Darum sollte zum Wohl unseres Landes nicht nur Eurofighter &co geprüft werden sondern auch Sukhois und MiG’s.

  3. AJD says:

    Danke für den Artikel.

    Ehrlich gesagt halte ich die Beschaffung von 22 Kampfjets für ein Witz über den ich bei den aktuellen Krisen in der Welt nicht lachen kann. Überhaupt wurde unsere Armee auf falschen Annahmen (dass der Kalte Krieg zuende gegangen sei) soweit abgerüstet, dass sie praktisch nur noch eine bessere Polizeitruppe ist, die nicht mal die eigene grenze richtig Absichern kann. Ich glaube das entspricht nicht dem Auftrag. Eine Armee muss sich für den allerschlechtesten Fall vorbereiten, das wäre A.) ein konventioneller Krieg NATO vs. Russland/China, B.) NATO vs. Schweiz (Siehe Jugoslawien) oder C.) EU vs. Schweiz inklusive Umschliessung der Grenzen. Aktuell kann sich die EU in eine Tyrannei entwickeln der alles zuzutrauen ist.

    Die aktuelle Armee hat gegen alle drei Szenarien nichts zu melden. Wir sollten zumindest so stark sein, dass sich ein Gegner zweimal überlegt ob er sich mit uns anlegen will. Aktuell sind wir das nicht, das Argument, dass jeder eine Flinte zu Hause hat, ist m.E. abgenutzt. Es sollte jeder noch Stinger und Panzerabwehrraketen, Minen und Granaten usw. daheim haben, dann sähe es wieder anders aus.

    Was wir tatsächlich benötigten wären ca. 4000 Mehrzweckjets, 2500 Luftüberlegenheitsjets, 1000 Erdkämpfer und etwa 250 Abfangjäger, dreissig Langstreckenbomber, einige Luftbetanker, AWAC, Gunship-Flugzeuge, 5000 Kampfdrohnen, 2000 Langzeit-Aufklärungsdrohnen.
    Dazu etwa 1000 Kampfhubschrauber, 2500 bewaffnete Transporthubschrauber und mindestens 5000 Kampfpanzer, 8000 Schützenpanzer, 5000 Panzerhaubitzen und Mehrfachraketenwerfer. Natürlich auch Flugabwehrraketen (wie S-400) und konventionelle Kurz- Lang- und Mittelstreckenraketen (für die Zerstörung von Flugplätzen und Kommandostationen und Flugzeugträger) EMP Störgeräte und einige Spionagesatelliten usw.
    Ev. sollte man sich auch überlegen ob man eine Marine mit etwa 40 Fregatten und einige Jagt U-Boote für das Mittelmeer benötigt, um die Lebensmittelversorgung durch Schiffe im Kriegsfall zu bewachen. Auch die entfernten Bomben in Brücken müsste man umgehend wieder aktivieren und etliche Bunker sollten renoviert werden.
    Um diese Mengen an Rüstungsgüter zu bewältigen müssten auch Frauen eingezogen werden.

    Naja ich weiss der Wille ist dafür im Volk sicher nicht vorhanden, das Geld wäre in Form ausländischer Devisen und Staatsanleihen bei der SNB verfügbar. Wenn wir es nicht kaufen werden wir es noch sehr bitter bereuen. Aktuell halte ich den Punkt A.) leider für sehr realistisch.

  4. Mayday says:

    Anständige Boden-Luft Rockets wären schonmal viel wert, seitdem (langem) Bloodhounds entsorgt und nie ersetzt wurden. Leider kaufen wir imo immer rel. teuer ein und dann auch noch ältere Generationen.

    Amerikanische SM-3 können wir uns sicherlich nicht leisten, sofern sie diese überhaupt verkaufen. Ich verstehe ja, dass es verpönt ist russische Rüstungsgüter zu kaufen, hier im Westen, aber das S400 Langstrecken-Boden-Luft-Raketen-System wären dennoch erste Sahne denn es würde alles abedecken, Kampfflugzeugen+Marschflugkörpern in allen Flughöhen.

    und wenn es denn politisch bedingt nichts Russisches sein darf, wovon ich ausgehe, wäre die stark modernisierte SA-125 Varinate der Ukrainischen “Aerotechnica” hoch interessant, bestimmt auch preislich, die “S-125-2D Pechora” http://www.aerotechnica.ua/en/index.php?id=products&prod=5&prodid=7

    • Chris says:

      Da hasst du recht, es gibt auch noch ein anderes dass so gut ist wie die modernen Rusischen und einfach mehr reichweite hat wie kleinere systeme: Das KM-SAM (Chengloung II) basiert auf s-350 ist in S. Korea hergestellt mit coop von 15 Firmen wie Samsung hat reichweite 80-120km> ist sehr mobil und in eigentlich faat allem gleich gut wie s-350 vityaz und fast so gut wie s-400 ist aber Politisch keine sache und kosten messig auch nicht sehr schlimm, und wenn mit anderen kurzstrecken modulen wie Saab BAMSE oder NorwegischeNASAMS was auf dem Patriot system basiert aber moderner ist und auch günstiger es reicht auch den Amerikanern um Washington D.C. zu beschützen. Sonst gibt es auch das Patsier s2 aber dass wird nie gewählt.

  5. Karl Rieder says:

    Die kanadischen Kampfjet-Einkäufer sind sehr schnell und transparent. Vorbild für die Schweiz?

    Der Fragebogen “CF-18 Replacement Industry Consultation Questionnaire Summer 2016” wurde am 7. Juli an 5 Firmen gesendet, die bis Freitag, 29. Juli 2016 antworten mussten.
    Boeing Company (F/A-18 E/F Super Hornet), Dassault Aviation (Rafale), Eurofighter Typhoon, Lockheed Martin (F-35) und Saab Group (Gripen E).

    Der Link zum Fragebogen:
    http://www.forces.gc.ca/assets/FORCES_Internet/docs/en/business-equipment/industry-consultation-questionnaire.pdf

  6. Für all diejenigen, welche russische Kampfflugzeuge immer über den grünen Klee loben und der Meinung sind, dass die Schweiz die Beschaffung solcher in Betracht ziehen soll:

    [The annual report of the Comptroller and Auditor General (CAG) of India] makes particularly dismal reading, as the MiG-29K, its engine and some of its subsystems, including its fly-by-wire flight controls, underperformed across the board, and, in the CAG’s own words, “are riddled with problems.” […] [S]ince induction in February 2010, 40 engines (representing 62 per cent of 65 engines) had been withdrawn from service/rejected due to design-related defects/deficiencies. The issue had serious flight safety implications, since in-flight engine defects had led to ten cases of single engine landings. — “Report of the CAG of India for the year ended March 2015“, defense-aerospace.com, 26.06.2016.

    Der komplette “Report of the Comptroller and Auditor General of India for the year ended March 2015” ist übrigens hier zu finden.

    • Chris says:

      Also wenn sie wie manche andere ein schlechtes beispiel bringen wollt haben sie dies geschafft, die mig 29 sind 36 jahre alt, älter als f18’s(die auch auseinander fallen) und kosten jetzt neuste version 10-20mil. Das kann mann nicht mit einem Gripen, Rafale, F35, oder selbst einem Eurofighter vergleichen. Es gibt ein oaar probleme bei rusischen fliegeen die mann wissen sollte; die Elektronik ist schlecht miteinander verbunden dass vedeuted es macht es schwirig in stress alle hebel zu ziehen um eine sachen zu erfüllen (kein touchscreen so zu sagen 😉 ) die motoren sind meistens gut aber alle rusischen modele bis zum neusten 5. Generation sukhoi s57 motoren basieren auf jahrzehnte alten konzept, sowie meisst schlechte g-suits und intercom. Abgesehen von diesen sind Rusische Flieger gute Flieger, der Eurofighter und der F35 als beispiel hatten/haben auch ihre probleme mit motoren schaden, ejection seat failure, und nicht korrekt funktionierenden komponeten aber meisst nicht so schlimm wie rusische(Vorallem export modele). Rusische haben aber in einigem Vorteile, Erstens sind sie Besser Manövrierbar, zweitens sind sie Günstiger, drittens sind sie meisst zuverlässiger(wenn neu), in meist anderen kann mann sich streiten wass besser ist Rusisch oder NATO, der punkt ist es gibt so wie es aussieht 3 möglichkeiten vür neue jets ohne zu viel geld auszugeben oder sonst spaaren zu müssen; entweder guter Gripen deal, oder, verhandlungen mit U.S. über F35 II( letzte zwei batches hat U.S. regierung unter diesem jahr für weniger als 100mil. Pro Stück gekauft) Lockheed Martin sagt selber sogar jetztige updated Preise seien 95mil. Pro Flieger und hoffen bald auf 85mil. runter zu kriegen(Guter preis orginal war 155 mil.) Oder letzte option ist auf basis dess sukhoi s-57 denn wir unter Lizenz(ogne Elektronik oder Motoren, oder Waffen) in der Schweiz herstellen könnten mit unseren firmen, mann könnte diese “hülle” 20-30 mil. zahlen mit 10-15 mil. für motoren am besten F119 oder F135 typ, Europäische Elektronik wie in Gripen und anderen gefunden ist- abgesehen vom Radar AN/APG85 oder PS-05/A Mark 5 , Radar blockier system(rwr) AN/ALR94, Datalink 16, Landesystem, Electronic warfare system wie (Barracuda) oder Thales Specter, und Eurfirst Pirate, sowie lenkwaffen und bomben dieses alles würde auch 20-25 mil. Kosten, mit Arbeuts stunden und allem material sowie 20 jahre ersatzteile und reperatur dienst würde dieses auch nicht mehr als 85-100 mil. Kosten aber aller höchstens und dieses mit bester Elektronik und triebwerken stärken und besser als orginal mit supercruise und Torque vectoring vür effizienz und mehr als doppelt so stark wie ein Triebwerk des.Eurofighters oder Gripen mit weniger als doppeltem gewicht sowie G resistante design geprüft auf 10g rusisch, statt 8-9g anderer flieger oder 5-6 des f35b senkrechtstarter ( elektronisch limitiert wegen sicherheits gründen. Allen weren nicht schlecht zwei dieser optionen sind 5. Generation Tarnkappen Flieger einer ist 4+, alle sind höchstens 100 mil. Pro Stück und alle sind gut der Letzte würde aber als Orginal Schweizerischer Flieger zählen(auf rusischer basis/design) wegen all diesen änderungen und würde sommit nicht alles geld ins Ausland werfen sondern zurick in unsere Wirtschaft.

  7. Karl Rieder says:

    Für eilige Leser: Einsatzbereitschaft der indischen Mig 29K und des Trainingflugzeuges Mig 29KUB.
    Im besten Fall sind ca. 1/3 der Mig 29K einsatzbereit.

    http://www.defense-aerospace.com/dae/articles/communiques/India%20MiG-29K%20serviceability.PNG

    • Marco Kobel says:

      Na immer noch eine besser Quote als bei der F-35. Zudem 1/3 einsatzbereit? Ja und? Das ist der normale Durchschnittswert. Weltweit gehen ist es so das nur 1/3 der Kampfflugzeuge Einsatzbereit sind. Auch bei der Schweizer Luftwaffe ist eher 1/3 die Norm und 1/2 die Ausnahme. Zudem ist zu beachten das Indien erst gerade Erfahrungen sammelt mit konventionellstartetenden Flugzeugen auf Flugzeugträgern. Vorher hatten Sie nur Harrier &Helis. Möglicherweise beanspruchen sie die Triebwerke aus fehlender Trägererfahrung bei Start und Landung zu stark. Wie auch immer, aufgrund einer Beanstandung EINES Nutzers von EINEM Flugzeugtyp gleich ein Argument gegen alle Flugzeuge aus Russischer Herstellung zu konstruieren ist wieder billige Propaganda!

      • Karl Rieder says:

        Für die Schweiz gilt vor allem eins: Keine Experimente!

        Nach dem Gripen-Nein zu einem Kampfflugzeug, das erst auf Plänen existierte, dem Bodluv Abbruch und der Sistierung von FIS-Heer für mobile Einheiten, braucht die Schweiz eine solide Lösung.

        Der neue Kampfjet muss vom Herstellerland bereits eingesetzt werden, noch etwa 30 Jahre im Flottenverband verbleiben, und sollte ohne Änderungen von der Schweiz übernommen werden.

        Der Gripen E fliegt immer noch nicht und ist weit von seiner operativen Fähigkeit entfernt. Die russischen Flugzeuge müssten auf westliche Standards umgerüstet und getestet werden. Schliesslich wollen wir doch mit den Nachbar-Luftwaffen kommunizieren können. Der F-35 hat zu viele Kinderkrankheiten und die F-16 oder die F-18 E/F werden von den USA nicht mehr lange genug eingesetzt.

        Es bleiben also die bereits evaluierten Dassault Rafale und Eurofighter Typhoon.

        • MAK says:

          “Der neue Kampfjet muss vom Herstellerland bereits eingesetzt werden, noch etwa 30 Jahre im Flottenverband verbleiben, und sollte ohne Änderungen von der Schweiz übernommen werden.”

          Schon mal zusammengerechnet wie alt der von Ihnen gewünschte Kampfjet werden müsste?
          Für einen einsatzfähigen Kampfjet inlusive Einsatz bei den Truppen sind 10-15 Jahre anzusetzen plus 30 Jahre Einsatz ergibt schon “40 Jahre plus”. Von einem mehrjährigen Beschaffungsprozess ganz zu schweigen. Diesen Kampfjet gibt es noch nicht!

          Eurofighter und Rafale sind Deltaflügler und vorallem im Überschnallbereich zuhause und damit nur bedingt geeignet für die Schweiz.

          Die F-35 ist die eiterentwickelte FA-18, nicht mehr und nicht weniger. Leider gerieten sowohl Herstellungs- wie Entwicklungskosten völlig aus dem Ruder, wegen den Anforderungen an Stealth- und STOVL-Eigenschaften. Die Probleme wird man bis zu einer allfälligen Beschaffung der Schweiz gelöst haben, preislich ist das Teil aber fernab jeglicher Realität.

          Vor diesem Hintergrund kann man sich fragen ob nicht, gleich wie andere Streitkräfte auf die Superhornet zu setzen. Australien bekommt dieses Jahr neue Superhornets.
          Eine solche Lösung dürfte deutlich kostengünstiger sein als die neusten Spielereien im Militärjetbereich.

          • Karl Rieder says:

            Der Rafale erfüllt alle Kriterien bestens. Der Eurofighter wird mittlerweile auch als Erdkampf- und taktisches Aufklärungsflugzeug eingesetzt. Beide werden noch sehr lange in ihren Luftwaffen fliegen.

            Für die Schweiz sind der Rafale und der Super Hornet preislich etwa in der gleichen Grössenordnung, der Preis für den Eurofighter ist wohl etwas höher.

          • Chris says:

            Der F35 war preislich eine absolute Katastrophe genau gleich wie der F22 der war sogar noch Teurer aber jetzt haben sie es entlich geschafft denn preis runter zu kriegen [ https://www.google.com/amp/s/amp.cnn.com/cnn/2017/02/03/politics/f-35-lockheed-martin-cost-reduction/index.html ]. Also für unter 100 millionen ist es schohn ein Attraktiver Flieger und weil es so ausieht ferstehen sie ja das mann nicht einen schohn Veralteten flieger der “Geprüft” ist noch 30 jahre lang fliegen lassen kann und weil Der Eurofighter und Rafale jetzt schohn 15-20 jahre alt sind ist dieses eine reine Geld verschwendung.

      • Die Beschaffung russischer und chinesischer Flugzeuge ist keine Option, weil deren Integration in die bestehende Systemlandschaft, sollte sie technisch überhaupt möglich sein, mit unkalkulierbaren Risiken verbunden wäre. — Expertengruppe Neues Kampfflugzeug, “Luftverteidigung der Zukunft: Sicherheit im Luftraum zum Schutz der Schweiz und ihrer Bevölkerung“, Schweizer Armee, 30.05.2017, S. 18).

        • Chris says:

          So wie es aussieht haben sie einfah einen hass auf rusische waffen weil sie nicht im geringsten neutral und systematisch auf diese waffen evalutionen gehen können; dass sind immerhin Milliarden Projekte wo man nicht einfach wegen einem eigenem Vorurteil Milliarden mehr für ein weniger geeignetes system ausgeben kann(ausser es sind ihre Milliarden). Denn es ist schlicht und einfach nicht wahr dass “deren Integration in die bestehende Systemlandschaft, sollte sie technisch überhaupt möglich sein” weil dieses bei etlichen anderen Ländern möglich ist wie schohn erwähnt, und es gibt die jenigen die spezifisch mit ihren kompatiblem Elektronik und machinen vom hersteller eingebaut diese waffen für ihr Land kauffen(dass machten wir schohn nit dem Leopard 2 und anderen unserer waffen systeme). Es stimmt also nicht dass diese Rusischen und Chinesischen unter keinem falle in betracht geziehen werden wegen schlechter Integration oder Schlechter bauqualität oder sonstiges das sie als entschuldigung bringen. Sie sollten diese entwäder in betracht ziehen und Testen wie alle anderen, oder zu geben dass es reiner Politischer quasell ist und sie einfach nicht ohne Vorurteil an diese sache herann gehen!

  8. Gemäss der Informationsgruppe PRO-Kampfflugzeuge stehen folgende Kampfflugzeuge auf der “Longlist”:

    Der F-35 Lightning II wurde bereits 2010 von Peter Forster, Chefredaktor des Schweizer Soldat, ins Spiel gebracht (wie er später sagte, sei der Artikel in der Weltwoche eine “Auftragsarbeit” gewesen). Dazumal beurteilten wir die Beschaffung von F-35 Kampfflugzeugen als eine unwahrscheinliche Option (siehe “Tiger Teilersatz: Lockheed Martin F-35 Lightening II ?“, offiziere.ch, 27.02.2010).

  9. Karl Rieder says:

    Die bisher gebauten F-35 Kampfjets sind Prototypen oder Vorserienflugzeige, die noch wesentliche Nachbesserungen brauchen, bis sie wirklich einsatzfähig sind.

    Auszug aus Bloomberg Artikel (englisch):

    The F-35 still far away to be ready

    Fighter is ‘on a path toward failing to deliver,’ Michael Gilmore, the Defense Department’s director of operational testing, said in an Aug. 9 memo obtained by Bloomberg News.
    Memo came a week after Air Force declared its version ready

    … the F-35 could serve in combat today only if it was accompanied by older aircraft that would provide support to “locate and avoid modern threats, acquire targets and engage formations of enemy fighter aircraft due to outstanding performance deficiencies and limited weapons carriage.”

    http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-08-24/lockheed-s-f-35-still-falls-short-pentagon-s-chief-tester-says

  10. Rolf Gerber says:

    Schade dass wir in einer schwarz weiss Welt leben. Wären wir mit T50 (da kostengünstig ein paar mehr) und 3-4 S400 bereits ziemlich gut geschützt. Die RU Jets laufen den US Jets in Syrien grad den Rang ab, denn die Anzahl Einsätze die da grad geflogen werden sucht seinesgleichen. Wer weiss, vielleicht erleben wir das S400 auch noch bald im realen Einsatz. Die alte Mär der unzuverlässigen RU-Jets gilt bei den neuen Konstruktionen nicht mehr.

    Leider sind das böse Waffen und wir kaufen nur Gute für mindestens den doppelten Preis.

  11. Walter Thommen says:

    SCHIMÄRE: Einbildung, Fantasie, Illusion, Luftschloss, Phantom, Täuschung, Trugbild, Vision, Wahn.
    Zuerst sollte man wissen was Krieg ist. Jeder Krieg hat seine eigenen Gesetze. Er ist nicht planbar. Er verläuft anders als vom Generalstab vorausgesehen und geplant. Vom Angreifer kann er nie gewonnen werden.
    Bestandteile eines Krieges:
    80 % politische Auseinandersetzung
    15 % Verwaltungsaparat
    5 % militärische militärische Aktionen (KRIEG)

    Nutzen- Kostenrechnung erübrig sich, – eine Fass ohne Boden. Aber es wird wieder ein paar
    Milliardäre mehr geben.

    F 35 No comment, warum, weil es genügend Kommentare dazu gibt. Nicht nur zu teuer,
    sondern ein Super-Flop. Die Kosten zum Helm für den F 35 : F 35 Gen III HMDS: Dieser Pilotenhelm für 400.000 US-Dollar ist wohl der teuerste Helm der Welt.
    Rätsel: Ein Krieg in Europa, bleibt noch ein Stein auf dem andern???? Fliegt überhaupt je ein
    Flugzeug Richtung Schweiz??? Gibt es da nicht viel *smartere Einsatzmittel* : Drohnen, Cruise
    misile, Raketen und noch gemeimere Waffensysteme.
    Ist die Schweiz überhaupt relevant????
    Was bezweckt die übertriebene Aufrüstung der NATO, wollen die nur spielen (Manöver) oder
    ihre Waffen auch testen??? Gegen wenn geht es eigentlich???

    Vermutlich brauchen wir neue Kampflugzeuge, damit wir das *Eigentum der Chinesen, Inder,
    Russen, Kataris, Deutschen, etc. etc. verteidigen können.

    Die beste Armme der Schweiz hat vermutlich keine 24 Studen Widerstandskraft im Gegen-
    satz zum 2. Weltkrieg.

    Ich freue mich schon auf das Milliardengrab! Im Klartext muss man sich Fragen, kann überhaupt
    noch ein Staat die Rüstungsentwicklung und deren Kosten tragen????

    Last but not least, es gibt doch auch noch Atomwaffen, DU-Waffen und die verbotenen Waffen
    die an Lager sind. Sind vermutlich nicht relevant, d.h. die * Ultima Ratio* für den “OVERKILL”.

    Viel Spass bei der Suche nach einem *SUPERVOGEL* , vergesst nicht, dass die nicht immer am
    Himmel bleiben. Unterhalt spielt keine Rolle weil Sachzwang.

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