Schweizer Kampfjets – Filz, Skandale und Abstürze

Der einzige Prototyp des Schweizer Jagdbombers N-20.10 Aiguillon ("Stachel"), entwickelt 1951 von den Flug- und Fahrzeugwerken Altenrhein, ausgestellt im Flieger-Flab-Museum in Dübendorf.

Der einzige Prototyp des Schweizer Jagdbombers N-20.10 Aiguillon (“Stachel”), entwickelt 1951 von den Flug- und Fahrzeugwerken Altenrhein, ausgestellt im Flieger-Flab-Museum in Dübendorf.

Wer sich mit der Schweizer Militärgeschichte beschäftigt, der wird mit einigen – aus heutiger Sicht – eher erstaunlichen Eigenheiten konfrontiert. Da wäre beispielsweise das Reduit und die auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch gebauten Festungsanlagen; oder das Schweizer Kernwaffenprogramm und die damit verbundene Mirage-Affäre; oder das System BISON, bei dem von 23 projektierten 15,5 cm Festungskanone 93 L52 BISON schliesslich nur vier gebaut wurden (siehe auch Heinz Nüssle, “Schweiz ohne Kampfinfrastruktur“, ASMZ 177, Nummer 10, S. 20f).

In der Dokumentation des Schweizer Fernsehen von 2004 “Schweizer Kampfjets – Filz, Skandale und Abstürze” von Fritz Muri wird die Geschichte der Schweizer Kampfflugzeuge thematisiert inklusive der Eigenkonstruktionen N-20 und FFA P-16. Nach der Ablehnung des Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen E könnte doch das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport diese Pläne wieder aus der Schublade nehmen ;-).

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